Die Kunst, Äpfel zu essen

Ende September hatte mein Lieblingsehemann Geburtstag und weil er schon alles hat, haben ihm gute Freunde eine große Kiste Äpfel geschenkt. Eine „Mein-Gott-was-mach-ich-denn-mit-soo-vielen-Äpfeln“-große Kiste. Und ich bin allergisch auf Äpfel! Allergisch im Sinne von „Hilfe, ich krieg keine Luft mehr!“.

Die Familie hat massenhaft knackige, superfrisch geerntete Äpfel verdrückt und ich hab neidisch zugeguckt. Ich bin nämlich nicht nur allergisch auf Äpfel, nein, ich liiiebe Äpfel! Der Geruch, der Geschmack, das Gefühl beim Reinbeißen, die Frische, die Saftigkeit, das Geräusch – Äpfel eben!

Augen zu und reinbeißen!

Und dann war’s mir irgendwann egal, ich hab meine Notfall-Tabletten bereit gelegt, ein Achtel Apfelschnitz sorgfältig geschält und mit Hochgenuss vertilgt. Ich kann gar nicht mit Worten erklären, was ich bei diesem ersten Stück Apfel seit ungefähr 10 Jahren empfunden habe.  Aah – hmm – jaaah – meehr – ihr wisst, was ich meine. Völlig unbeherrscht hab ich gleich ein weiteres Achtel in mich hineingestopft.

Unerwartete Reaktion

Und dann passierte – gar nichts. Kein Halszuschwellen, kein Nasejucken, kein Lippenbrennen, keine Niesanfälle.  Nichts. Und so ist es seitdem.

Was ist passiert?

Keine Ahnung. Auf jeden Fall hatte sich was verändert, ohne dass ich es gemerkt habe. Über mehrere Jahre hinweg und ohne dass ich auf diese Veränderung hingearbeitet hätte (ich hatte mit Äpfeln abgeschlossen). Ich konnte sie nicht aktiv bewirken, mit aller Gewalt nicht und nicht mit „Einfach immer wieder einen Apfel versuchen“. Das hab ich einige Jahre wirkungslos versucht. Keine Äpfel für mich. Äpfel sind nur für die anderen.

Manche Dinge brauchen einfach Zeit.

Ich kann sie nicht bewusst erzwingen, sie verändern sich langsam, unmerklich, und plötzlich staune ich, weil das Ergebnis so klar vor mir liegt. Und ich hab gar nix gemacht!

Wirklich nix?

Doch, hab ich natürlich: Als es soweit war, hab ich zur richtigen Zeit am richtigen Ort das Richtige getan. Die Kiste Äpfel als Chance betrachtet, als günstige Gelegenheit, nicht als Bedrohung. Dafür braucht’s erst ein bisschen Geduld und dann ein bisschen Mut. Kein „Das haben wir noch nie so gemacht“, und kein „Das machen wir seit 30 Jahren so“.

Und es gibt keine Garantie, dass es nicht doch wieder in die Hose geht. Macht nichts, versuch ich es halt irgendwann wieder. Oder ich nehm Birnen.

Es ist nur eine winzige Kleinigkeit, es ist nur ein Apfel. Ein Apfel reicht, um ein Leben zu verändern. Hier am Bodensee gibt es viele Äpfel! Was gibt’s bei euch?

Genießt den Weg!

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The Artist

Zum Thema Perspektivenwechsel hat das Kino grade einen grandiosen Film zu bieten: THE ARTIST. Eine Reminiszenz an das Ende der Stummfilmzeit. In einem Stummfilm.

Erst dachte ich ja „Stummfilm? Das hört sich langweilig und gleichzeitig anstrengend an.“

Langweilig? Okay, die Story ist eher durchsichtig, das Ende ein bisschen absehbar, der Weg dorthin ziemlich schematisch. Das macht in dem Fall gar nix, es erleichtert den Blick auf das eigentlich Grandiose des Films:

Ohne Ton hab ich mich auf ganz andere Dinge konzentriert. Ich hab mehr gesehen. Mehr Details. (Gleichzeitig hab ein bisschen bedauert, dass in einem Stummfilm nicht auch das Publikum stumm ist…)

Der Film spielt genau mit dieser verschärften Wahrnehmung: Ein Glas, das beim Abstellen plötzlich einen Ton macht. Eine Feder, die zu Boden fällt. Und der Schluss, der dann den Übergang zum Tonfilm mitmacht.

Das war sehr schön, ich hab mich völlig versenken können, entspannt und konzentriert zugleich. Ich hatte den Eindruck mehr mitzubekommen statt – wie vermutet – weniger.

Ganz im Gegenteil zu einem Abendessen in in einem Restaurant, in dem wir im Stockfinsteren von Blinden bedient wurden. Da konnte ich mich den gesamten Abend lang nicht entspannen, ich hab mich eingesperrt gefühlt, meine Wahrnehmung war auf einen ganz kleinen Bereich zusammengeschrumpft. Muss ich nicht dringend nochmal haben. Meine Begleiter waren übrigens begeistert. Immer wieder interessant, wie unterschiedlich Menschen funktionieren.

Was lernen wir? Sich selber ab und zu eines Sinnes berauben eröffnet neue Wahrnehmungsmöglichkeiten. Das kannst du ganz leicht haben: Einfach mal die Augen zumachen. Drinnen oder – noch besser – draußen. Mal die Ohren zuhalten, feste! Mal mit geschlossenen Augen eine Rosine essen. Mal Düften nachschnüffeln.

Mal machen!

Genieß den Weg!

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ICH MACH MICH LUSTIG!

Oh Mann, diese Advents-Weihnachts-Silvester-Neujahrsmixtur bringt mich noch um im Kopf. Alle singen Jingle Bells, haben überteuerte Weihnachtsbäume auf dem Dach und leuchtende Kerzenglanz-Augen im Gesicht, feiern ihre letztjährigen Erfolge und planen die nächsten Großtaten.

Und ich? Ich versinke in brütendes Schweigen, spucke Feuer, denke über all die Dinge nach, die ich wieder auf den Sankt-Nimmerleinstag verschoben habe und die Vorsätze, die ich inzwischen aufgehört habe zu fassen, weil das ja irgendwie noch nie was wurde.

Festtagsteufel im Leib und Christmas-Blues in der Seele. Bah!

So ab dem 3. Januar wurde es dieses Jahr wieder besser. Der Lärm um mich und in mir klingt langsam ab und ich hör wieder meine eigene Stimme. Liegt vielleicht an dem neuen Mindfulness-Programm, das ich angefangen habe. Am 2. Januar, ein Schelm, wer Böses dabei denkt!

Und da war ich also gestern mit meinen zwei Freundinnen im Kino und wir waren ein bisschen lächerlich drauf, die Mädels fanden den Film Scheiße (mir hat er gefallen, obwohl George kein netter Kerl war) und ich fand mich lächelnd (obwohl ich keinen Alkohol getrunken hatte, ein Schelm, wer Böses dabei denkt) wieder. Hoppsa.

Und die eine Freundin lacht über jeden zweiten Satz der anderen Freundin und sagt „Wir machen uns lustig, …“ und den Rest hab ich vergessen. Weil dieser Satz „WIR MACHEN UNS LUSTIG“ …

Genau. Das ist doch mal ein geniales Wortspiel der deutschen Sprache: ICH MACH MICH LUSTIG!

Weil wer soll es sonst tun, in Gottes Namen? Keiner! Weil MICH außer mir auch keiner LUSTIG MACHEN kann. Weil es nur an mir liegt, ob ich über einen Witz lache oder nicht. Oder in einer vielleicht komplett unwitzigen Situation über den Irrsinn dieses kostbaren Lebens schmunzel oder nicht.

ICH MACH MICH LUSTIG!

Und an ICH MACH MICH LUSTIG hängt gar kein ÜBER  dran, weil es vollkommen egal ist, über was ich mich lustig mache, amüsiere.

Und sich über JEMANDEN lustig machen geht ja gar nicht. Naja, also zumindest nur selten. Bevorzugt dann, wenn derjenige sich gut ÜBER SICH SELBST LUSTIG MACHEN kann. Und das können meistens die, die sich immer LUSTIG MACHEN können, egal über was.

Also, denkt dran: NICHT über Politiker LUSTIG machen, die den Unterschied zwischen SICH LUSTIG MACHEN und „sich lächerlich machen“ noch nicht verstanden haben.

Liebe Leute, MACHT EUCH MAL LUSTIG! Darüber, dass Politiker unglaublicherweise immer noch unglaubwürdiger werden können oder darüber, wie ERNST man das nehmen kann. Über den ausbleibenden Schnee oder den kommenden Frühling. Über gehaltene oder gebrochene Vorsätze. Über euch selbst oder andere, über das Leben – und zur Not den Tod.

Okay, ich hab das jetzt verstanden, können wir nochmal mit dem 20. Dezember anfangen? Und dem Zettel am Christbaum: „In Georgien per Hand geerntet, in bis zu 20 Metern Höhe.“ Das ist sicher nicht nachhaltig, aber ich hab so gelacht! Warum hab ich das nicht fotografiert, sondern mein Abendessen?

(Und wie zum Geier kam das in die Titelzeile von meinem Blog?)

Ihr Lieben, ich wünsch euch ein tolles neues Jahr, werdet glücklich oder versucht es wenigstens mit einem Lächeln. Freut euch zu früh oder zu spät, aber freut euch. Ihr habt allen Grund dazu. :-)

Und wenn ihr mal nach einem Grund sucht: http://www.happyplace.org

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Facebook-Freunde

Ich miste für mein Leben gern Schränke, Schubladen, Bücherregale aus. Oder ich miste meinen PC aus, alte Fotos, die ich doch nicht behalten will, Dokumente, die ich nicht mehr brauche, überholte Emails.

Manchmal ärger ich mich hinterher oder frage mich „Das habe ich doch mal besessen…?“ Passiert mir auch bei Schränken etc.

Was ich jetzt zum ersten Mal gemacht, ist Facebook ausmisten. Ich hab tatsächlich Leute abgefreundet und Sachen unliked!

Und zwar hab ich Leute aus meiner Freundesliste entfernt (klingt so martialisch!),  die ich noch nie gesehen habe, die sich mir auch nicht vorgestellt haben, die ganz offensichtlich nicht direkt was mit mir zu tun haben und bei denen sich der einzige direkte Kontakt, den wir jemals hatten, auf ihre Freundschaftsanfrage beschränkt.

Natürlich frag ich mich, ob das wirklich gut ist. Kann man das einfach machen? Trau ich mich das? Was ist, wenn die mich dann blöd finden? Aber ich hab grad eine Biografie über Steve Jobs (schon wieder!) gelesen, den fanden auch ziemlich viele Leute blöd.

Und es gibt wirklich viele Leute, mit denen ich im echten Leben gerne was mache, mit denen ich mich unterhalte, telefoniere, diskutiere, die mich inspirieren oder die womöglich ich inspiriere. Wir essen zusammen zu Abend, gehen ins Kino oder fahren in die Berge.

Kürzlich sagte jemand, der wirklich sehr viele sehr spannende Menschen kennt und zum ersten Mal bei einem Abend mit unseren Freunden dabei war: „Sie haben einen ausgesprochen sympathischen Freundeskreis.“ Auf diesen Freundeskreis bin ich sehr stolz. In den letzten Jahren ist er stetig größer geworden, und ich kann sowieso nicht alle so oft sehen, wie ich eigentlich gerne möchte.

Meiner Meinung nach taugt Facebook weder zum Netzwerken noch zum neue Leute kennenlernen. Ich hab noch nicht einen Menschen über fb wirklich neu kennen (!) gelernt, und ein funktionierendes und nützliches Netzwerk lässt sich nicht an der Anzahl der fb-Freunde ablesen.

So, ein paar von euch werden jetzt vielleicht nachschauen: „Hat sie mich auch abgefreundet?“

Wenn dem so ist: Bittebittebitte nehmt es nicht persönlich! Ich kenn euch nur einfach nicht gut genug! Oder womöglich gar nicht! Wenn ihr mich kennenlernen wollt, dann schreibt mir mal eine Mail oder ruft mich an! Vielleicht können wir ja Freunde werden!

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Surfen in 10 Lektionen

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Wow. September. Wo ich war den ganzen Sommer? Drei Monate lang? Gute Frage, ehrlich. Meine beste Antwort? Ich war Surfen. Surfen im Sinne von Wellenreiten. Genau, ich war Surfen. Surfen geht ganz einfach: Du stehst im Meer, das Wasser steht … Weiterlesen

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5 Menschen bestimmen dein Leben!

Weißt du, wer?

Das war der Titel meiner letzten Veranstaltung am vergangenen Donnerstag. Ausgangspunkt war das Zitat des amerikanischen Redners Jim Rohn: „Du bist der Durchschnitt der fünf Menschen, mit denen du deine meiste Zeit verbringst.“

Ah, ich sehe, wie du dich umschaust und/oder es in deinem Hirn arbeitet: „Meine Frau, mein Arbeitskollege, (… gehören da auch meine Kinder dazu? …) mein Laufkumpel, … was ist eigentlich mit der Bekannten, mit der ich immer Abendessen gehe, mit der ich aber nicht weiß, worüber ich reden soll?“ Ungefähr so?

Das Thema hat mehrere Facetten (na klar!):

  • Menschen lernen unwillkürlich durch Nachahmung, auch als Erwachsene. Natürlich verändern dich die Menschen in deiner Umgebung, ohne dass du es merkst.
  • Ohoh! „Soll das heißen, dass ich so werde wie der miesepetrige Kollege, der die Woche immer mit Genörgel, Gejammer und Geläster beginnt?“ Ja. Leider. Ein bisschen.
  • Die gute Nachricht: Du kannst beeinflussen, wie viel. Du musst nicht in sein Gequake mit einstimmen, du musst nicht mit ihm Mittagessen gehen, du kannst sogar aktiv gute Laune versprühen, sobald du ihm Montag Morgen im Aufzug begegnest! Er lernt nämlich auch von dir.
  • Schreib dir mal die fünf Menschen auf, mit denen du deine meiste Zeit verbringst (ehrlich sein!). Dann überleg dir, ob sie dir in deiner Entwicklung gut tun oder nicht. Entwicklung bezieht sich durchaus auf verschiedene Kriterien: Einkommen, Beziehungsstand, Körpergewicht, Zufriedenheit. Was siehst du?
    • Es gibt Leute, die deinen Weg mit dir gehen, die auch mal voraus gehen und dich mitnehmen oder die sich von dir mitnehmen lassen.
    • Und es gibt die, die dich bremsen. Die dich weder unterstützen noch deinen Weg mitgehen.

Adler oder Ente?

Von diesem Punkt aus, lautet die Frage für mich: Mit welchen Menschen will ich mich umgeben? Das ist eigentlich ganz einfach: Wenn ich ein Adler werden will, darf ich mich nicht mit Enten umgeben. Muss ich das Bild erklären? Nein, denkt selber nach. Ihr könnt auch bei Bodo Schäfer nachlesen.

Adler

Adler wissen mehr als ich. In dem Gebiet, in dem etwas erreichen will. Wenn ich 30 Kilo abnehmen will, darf ich mich nicht nur mit übergewichtigen Menschen umgeben.

Adler sind z.B. Vorbilder. Menschen, die ich schätze oder gar bewundere. Teilweise kenn ich sie nicht persönlich (Audrey Hepburn), teilweise sind sie schon gestorben (meine Oma), aber ich kann ihnen trotzdem nacheifern. Und lerne durch Nachahmung.

Auch ein Coach oder Mentor gehört zu den Adlern: Menschen, die mich systematisch in meiner Weiterentwicklung unterstützen.

Und zu den Adlern gehören auch Experten, also Menschen, die mir was beibringen können. Wenn ich ein Musikinstrument lernen will, geh ich ja auch zu einem Lehrer.

Adler sind also, um es nochmal zu sagen: Menschen, die mir gut tun und mich in meiner Weiterentwicklung unterstützen.

Konsequenz

Für mich hat das schon bedeutet, dass ich mich von Menschen getrennt habe. Teilweise im Guten, wir sind uns ja nicht böse, aber unser Kontakt ist einfach sinnlos, für beide. Sie sind einfach aus meinem Leben verschwunden. Teilweise geschah die Trennung auch schmerzhaft und im Streit. Egoistisch? Mag sein. Gut für die Seelenhygiene? Auf jeden Fall.

Ich – ein Vorbild?

Natürlich gibt es Menschen, die ich unterstütze, für die ich ein Vorbild sein darf. Ich gebe ihnen etwas von der Energie, die ich von anderen schöpfe. Und ich erfahre große Befriedigung, wenn ich jemanden ein Stück begleiten darf. Nicht zuletzt deswegen haben Menschen Kinder.

Nur darf ich die Rollen nicht verwechseln: Einer, der weniger weiß als ich, kann mir keine Tipps geben. Und auch hier geht es wieder nur um ein bestimmtes Gebiet! Jemand, der unzufriedener ist als ich kann trotzdem ein großartiger Klavierlehrer sein.

Fazit

Also? Rohn hat Recht. Ein bisschen. Aber ich schränke seine Aussage ein: Ich entscheide, mit wem ich mich umgebe und wem ich Gewicht gebe.

Und ich schwör dir: Der Typ an der Arbeit, der wird aus deinem Leben verschwinden. So oder so.

Genieß den Weg!

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Shit happens!

Das ist mir jetzt in den letzten Tagen mehrmals passiert, dass es … sagen wir … ein kleines Problem gab:

Einmal wurde eine Gruppenreise falsch kalkuliert und deswegen gab es ein Minus in der Kasse. Es war ein Team, das die Reise geplant hatte, und als das Defizit offensichtlich wurde, hat eine Person aus dem Team wie aus der Pistole geschossen gesagt: „Ich war’s nicht! Die anderen sind schuld!“ Soso.

Ein andermal hab ich was abgeholt und stelle zuhause fest, dass ich leider nur die Hälfte habe. Ich ruf dort an und sage „Kann es sein, dass da noch was fehlt?“ Antwort: „Ja, das liegt noch hier.“ Ich: „Oh, blöd.“ Antwort: „Das ist, weil A das gemacht hat, B hat jenes vergessen und C hat dann nicht dran gedacht …“ Na klar.
Ganz ehrlich, ich hab nicht zugehört. Ich konnte mir aber nicht verkneifen zu sagen: „Hauptsache, jemand anders ist schuld, oder?“ Ich war echt angepisst. Und nicht nur deswegen, weil ich jetzt nochmal in die Stadt musste. Ein einfaches „Tut mir Leid!“ hätte mir in der Situation schon gereicht. Sie hätte es nicht mal auf ihre Kappe nehmen müssen, obwohl das oft eine gute Idee ist (Hab ich schon mal drüber geschrieben: HIER).

Wieso machen die das?

Wovor haben die Leute Angst? (Es kann nicht direkt damit zu tun haben, dass ich so furchterregend bin. Im ersten Fall war ich nur Beobachterin.) Wird denn den Leuten immer gleich der Kopf abgerissen, wenn was schief geht? Und wenn das so ist, wo soll das hinführen? In einem Klima der Angst traut sich doch keiner mehr, was auszuprobieren! Wenn man immer gleich auf Leute trifft, die einen zur Verantwortung ziehen, oder  – was fast genauso schlimm ist – auf welche, die’s „ja gleich gesagt“ haben.

Mir doch egal, wer schuld ist!

Wenn was schief gelaufen ist, muss doch der erste Gedanke der an eine Lösung sein! Mir ist doch erst mal egal, wer schuld ist, ich brauche eine Lösung für das Problem, das aufgetreten ist! Und zwar so schnell wie möglich!

Wie wäre es damit:

Wo viel los ist, geht viel schief, wer viel macht, macht viel falsch. Und es geht immer was schief. Immer! Systemimmanentes Chaos nenn ich das. Ich hab z.B. regelmäßig mit Veranstaltungen unterschiedlicher Größe zu tun. Am besten fahr ich immer mit „Tut mir Leid!“, wenn der Fehler sozusagen auf meiner Seite entstanden ist (egal, wer’s war) und „Was ist jetzt zu tun?“. Sozusagen: “Was ist das Ziel?” Nur von einer echten, schnellen Lösung haben alle was, nicht von einem Generalschuldigen.

Jaja, ich weiß, und jetzt kommen die, die sagen „Aber man muss doch den finden, der die Verantwortung trägt, und außerdem gibt es manchmal keine schnelle Lösung…“ und bla. Muss man den Schuldigen wirklich finden? Wirklich? Was ist, wenn man ihn nicht findet? Und, hey, ich rede nicht von Straftaten, sondern von Fehlern! Und, wenn man den Schuldigen findet und zur Rechenschaft zieht, wie nahe ist man dadurch der Lösung gekommen? Hm? Und wieviel lernt man, wenn man keine Fehler macht?

Meine Bitte: Seid nachsichtig mit denen, die was verbocken: Kinder und Partner, Kollegen und Mitarbeiter, Verkäufer und Dienstleister. Und mit euch selbst!

Und: Macht mehr Fehler!

Genießt den Weg!

Am Donnerstag (26.05.2011) ist meine nächste und vorerst letzte Veranstaltung:
5 Menschen bestimmen Ihr Leben! Wissen Sie wer?
Mehr Infos auf der Veranstaltungsseite!

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WIE geht das?

Was macht Steve Jobs so erfolgreich?

Ich les grade eine Biografie über Steve Jobs. Kein sehr sympathischer Mensch. Also zumindest in seinen jungen Jahren. Ich bin jetzt grade da, wo er bei Apple rausgeflogen ist, er ist 30, seine Mitarbeiter und Kollegen hassen ihn teilweise und liegen ihm gleichzeitig zu Füßen.

Ich überlege, was seine Faszination ausmachte und heute noch ausmacht. Ein Punkt, den ich entdeckt habe: Steve Jobs ist ein Meister darin, alle Möglichkeiten zu nutzen, die er hat. Das sind ziemlich viele. Er akzeptiert nie ein Nein, er sucht und bohrt solange, bis er einen Weg findet, sein Ziel zu erreichen. Er fragt nie „Geht das?“ sondern nur Wie geht das?“ und hat innerhalb weniger Jahre aus einer Garagenklitsche ein Milliarden-Dollar-Unternehmen gemacht.

Mein Lieblingssohn hat ähnliche Züge: „Wieviele Kekse krieg ich?“ Ich: „Es gibt keine Kekse mehr, es gibt gleich Abendessen.“ Er (laut und deutlich, denn offenbar hab ich ihn falsch verstanden): „Nahein, wie viele!?“ Sicher hat er eine große Zukunft vor sich.

Negative und unwichtige Dinge (und Menschen!) hat der Jobs der 70er und 80er einfach vergessen. Man konnte sich bis auf’s Blut mit ihm streiten, im nächsten Moment war er wieder dein Freund, wenn er deine Hilfe brauchte. Er hatte erkannt, dass er die Vergangenheit nicht ändern kann, und es deshalb keinen Sinn hat, sich weiter damit zu beschäftigen.

Klassischer Fall von Einfluss- und Interessenbereich, den Jobs da präsentiert.

Quelle: Stephen Covey, Die 7 Wege zur Effektivität, Gabal Verlag 2009 (15. Auflage), Seite 95

Interessen- und Einflussbereich

Das Konzept „Einfluss- und Interessenbereich“, so wie ich es kenne, ist von Stephen Covey.  Hab ich wirklich noch nie darüber geschrieben? Ah, wenn ich durch meinen Blog blättere, dann stell ich fest, dass ich ständig davon rede. Ich hab es nur noch nie explizit erwähnt.

Zu meinem Interessenbereich gehören viele Dinge: Das Wetter, die Energiewende, in welche Gastfamilie meine Tochter wohl kommt, was sich unter einem grünen Ministerpräsidenten alles ändern wird. Die Liste ist buchstäblich endlos.

Mein Einflussbereich ist deutlich kleiner und die gerade genannten Dinge gehören nicht dazu. Was ich beeinflussen kann, ist mein Umgang damit: Wenn’s regnet, bleib ich im Bett, ich kann Ökostrom ordern, das Thema Gastfamilie kann ich erst mal noch verschieben. Was die Politik angeht… Na, wenigstens  war ich wählen.

Einflussbereich erweitern

Dabei ist der Einflussbereich der meisten Menschen größer als sie glauben und  lässt sich ganz leicht erweitern. Man muss nur den richtigen Ansatzpunkt finden: „Gebt mir einen Hebel, der lang genug, und einen Angelpunkt, der stark genug ist, dann kann ich die Welt mit einer Hand bewegen.“ (Archimedes).

(Genau. Ungefähr das muss Steve Jobs‘ Motto sein. Er hat den Computer erfunden, Standards im Filmbereich gesetzt, das Musikbusiness revolutioniert. iPhone und iPad waren praktisch Science Fiction, bevor er sie Realität werden ließ. Wenn er lange genug lebt, wird er das Beamen erfinden.)

Meine Ziele sind zugegebenermaßen ein bisschen kleiner. Aber um sie zu erreichen, muss auch ich meinen Einflussbereich erweitern: Ich lerne neue Sachen, arbeite mich in neue Themen ein und geh auf Menschen zu, die mich interessieren, um meinen Radius zu erweitern.

Ich frage “Wie geht das?” wenn ich etwas erreichen will, egal wie groß oder klein. “Welche Ressourcen brauche ich noch, wen kann ich fragen?” Also, ich werde immer besser darin.

Dem Interessenbereich nicht die Kontrolle überlassen

Ihren Interessenbereich dagegen dehnen die meisten Menschen unnötig aus. Ganz ehrlich, von dem, was in Zeitungen und im Fernsehen ist, hat nur ein winziger Bruchteil was mit dem Leben des Publikums zu tun. Nicht Bin Laden, nicht schreckliche Unfälle und Verbrechen und schon gar nicht talentfreie Talentshows.

NICHTS davon liegt in meinem Einflussbereich, NICHTS davon macht mein Leben besser!  NICHTS! Dieser Scheiß frisst meine Zeit, meine Gedanken, meine Energie und würde zum Schluss einen zu großen Teil meines Lebens kontrollieren. Ohne mich. Darin bin ich schon ziemlich gut.

Einfluss macht reich

Ich beschäftige mich nur noch ganz am Rande mit solchen Dingen: Ich schau kein Fernsehen, überspringe die Mord- und Totschlagseiten in der Zeitung und halte mich von Nachbarschaftsfehden und Alles-schlecht-Redern fern.

Öh. Das hört sich jetzt irgendwie spartanisch und freudlos an, fühlt sich aber ganz … reich an. Ich bin und fühle mich extrem wirksam, ich bekomme extrem viel positives Feedback. Ich entdecke neue Qualitäten an mir, gewinne neue Freunde und neue Einsichten.

Demnächst werde ich mit all diesen Impulsen und Ideen wahrscheinlich das Beamen erfinden! Und dann schauen, ob Steve Jobs auch die menschliche Seite noch in den Griff bekommen hat.

Was (er)findest du, wenn du deinen Einflussbereich erweiterst? Wie viele Kekse willst du?

Genieß den Weg!

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“Da gibt’s keinen Weg!”

Als ich nach dem Abitur zu meiner Mutter gesagt habe „Ich geh nach Konstanz zum Studieren“, warf sie einen Blick auf die Landkarte und sagte: „Du, da gibt’s keinen Weg.“ Aus der Mitte Bayerns quer durch Deutschland in dessen vorletzten Zipfel zu kommen erwies sich im letzten Jahrtausend tatsächlich als komplexe Aufgabe: Die Wegbeschreibung (Das war vor den „Ich geb das in meinen Navi ein“-Zeiten!) umfasste eine komplette DIN A4 Seite und ich besitze sie heute noch.

Eine Liste beschrieb jede Wegkreuzung. Immer wenn die Gefahr bestand, dass ich mich verfahren könnte, war der nächste Schritt schon aufgeschrieben, damit ich nicht auf dumme Gedanken – und vom Weg ab – kam.

Eins nach dem anderen

Aufschreiben ermöglicht es also, große, ein bisschen Furcht erregende Vorhaben in kleine Schritte zu unterteilen. Die dann nicht mehr soo Furcht erregend sind.

Ich kann mein eigenes Leben nicht mit einer Liste durchplanen, das funktioniert nicht. Ich kann mir aber selbst dabei helfen, nicht von dem Weg abzukommen, der mich zum Erfolg führt. Und damit zu mehr Selbstzufriedenheit und Selbstsicherheit.

Mehr erreichen

Aufschreiben verhilft außerdem zu gesteigerter Produktivität: Ich kann wahnsinnig viel schaffen an einem Tag – wenn ich es mir aufschreibe. Danach geht es mir gut, ich bin zufrieden mit mir. Wenn ich mir keine To-Do-Liste mache, dann schaff ich die Hälfte – höchstens. Nicht gut. Für meinen beruflichen Erfolg und mein Selbstbewusstsein.

Jedem seine Liste

Da helfen eben z.B. To-Do-Listen. Jeder braucht da eine andere:

  • Mir hilft schon eine unsortierte Liste mit den Aufgaben des Tages (Wohlgemerkt, des Tages! Da dürfen keine Sachen drauf stehen, die ich „irgendwann demnächst mal“ erledigen sollte. Schwupps, schon passiert wieder gar nix mehr…).
  • Manche brauchen mehrere einzelne Zettel mit jeweils nur einer Aufgabe drauf.
  • Andere schreiben eine Liste mit genauen A-, B- und C-Prioritäten, weil sie sich sonst doch wieder in unwichtigen Dingen verlieren und sich vor den wichtigen – aber vielleicht unangenehmen – drücken.
  • Mein Lieblingsehemann benutzt einen „Chancenplaner“, in den er auch immer wieder seine großen Ziele einträgt, damit die im Alltagstrubel nicht untergehen. Von wegen „Das Wichtige zuerst tun.“ Nicht zu verwechseln mit dem Dringenden! Wichtig – Dringend, da schreib ich nochmal was dazu!

Lustgewinn? Scheiß System!

Und ebenso wichtig wie Aufgaben aufzuschreiben ist es, Erfolge aufzuschreiben! Im Erfolgsjournal oder Glückstagebuch oder wie auch immer das Kind heißt. Weil ich meine Erfolge und meine Glücksmomente sonst genauso schnell vergesse wie meine Aufgaben.

So ist das: Wenn ich mir meine Aufgaben nicht genau aufschreibe, dann verlier ich mich in unnützen Spaß-Tätigkeiten, die mir raschen Lustgewinn verschaffen (Internet, Fernsehen, etc.). Gleichzeitig vergesse ich die Dinge, die mir langfristigen Lustgewinn verschaffen, nämlich meine Erfolge! So sind die Menschen gestrickt, da gibt es sogar wissenschaftliche Studien dazu. Wie bescheuert ist das denn?

Und jetzt liegt’s schon wieder an mir?!

Genau, jetzt liegt es wieder mal an mir, mein eigenes Verhalten zu ändern. To-Do-Listen sind ein Hilfsmittel für die alltäglichen großen und kleinen Aufgaben. Große Herausforderungen kann ich mit Listen in kleine Schritte zerlegen.

Für meine Lebensziele und Visionen kann ich auch eine Liste schreiben (das hatten wir schon im letzten Oster-Post). Oder eine Kurzgeschichte. Du kannst von mir aus ein Bild malen (ich kann das definitiv nicht) oder eine Collage anfertigen. Hauptsache, es ist festgehalten. Weil, wie willst du sonst feststellen, ob du deine Ziele erreicht hast?

Mach’s dir leicht!

Kürzlich hab ich eine Anzeige in der Süddeutschen Zeitung gefunden: ErfolgstagebuchschreiberInnen rufen sich an, mit Telefonnummer. Gute Idee. Da scheint noch jemand Schwierigkeiten zu haben, seine Erfolgserlebnisse und -gefühle durch Aufschreiben zu konservieren und zu intensivieren. Und holt sich Ermutigung.

Sollte das vielleicht auf die To-Do-Liste? Weil so ein kleiner Tritt in den Hintern ab und zu dabei hilft, die eigenen Ziele nicht aus den Augen zu verlieren… Gibt’s zum Beispiel hier!

Genieß den Weg!

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Ostereier sortieren

Na, hattet ihr schöne Ostern? Wir hatten wunderbare, sonnige, genussvolle Tage.

Was hat euch der Osterhase gebracht?

Blätterkrokant, einen Milka-Noisette-Hasen und diese winzigen roten Lindt-Eier, die so schwer auszupacken sind? Hmm, gratuliere! Oder Niederegger Marzipan, Rumkugeln und Eierlikörpralinen? Das wär ja mal eine Pleite! Also – für mich! Ich hör schon meine Lieblingstochter rufen „Aber ich liebe Marzipan!“ Genau. Was für den einen ein Hochgenuss ist, verursacht dem anderen Würgereiz.

Das ist ja simpel!

Hier ist der Perspektivenwechsel relativ leicht: „Die Geschmäcker sind halt verschieden.“ Sehr praktisch, kann man sich doch den Inhalt der verschiedenen Osternester untereinander geschickt aufteilen: „Ich tausche meine Marzipankartoffeln gegen deine Schaum-Eier.“ Klare Win-Win-Situation.

Alles nur Ostereier!

Wenn aber die Kinder in der Schule Vorlieben entwickeln, die Eltern nicht gutheißen? Wenn der Partner die Zahnpastatube nie! zuschraubt? Und der Nachbar Löwenzahn am Gartenzaun züchtet…

Hey, das sind auch nur Ostereier! Tauschst du halt gegen andere! Deine Tochter ist zwar kein Überflieger in Mathe, dafür spielt sie die erste Geige im Orchester und räumt zuhause freiwillig ihr Zimmer auf. Du besorgst dir eine eigene Tube Zahnpasta (Das findest du bescheuert? Na, was ist denn hier bescheuert? Sich jeden Tag ärgern oder zwei Tuben Zahnpasta am Waschbecken?) und am Gartenzaun lässt du halt Clematis ranken.

Zufrieden?

So, hast du alles getauscht gekriegt? Nein? Da sind jetzt blöderweise immer noch Eier, die du nicht magst und die sonst auch niemand mag und du bleibst offenbar drauf sitzen?

Und außerdem haben die anderen viel schönere Nester?

Irgendwie bist du bei der Verteilung der Eier wohl ein bisschen kurz gekommen: Du hast Geldsorgen, dein Partner kümmert sich zu wenig um dich, du kannst deinen Job nicht leiden und den Chef sowieso nicht. Deine Kindheit war ein Alptraum? Weinbrandpralinen?

Ja, solche Nester gibt’s. Und da brütest du und brütest du und die Eier werden immer größer. Und ungenießbarer. Das geht den anderen mit ihren Nestern übrigens nicht anders.

Was mach ich jetzt damit?

Runterschlucken? Stop, nicht kauen, das gibt Bauchweh. Wart mal.

Du entscheidest, was du mit den Eiern machst, die da in deinem Nest liegen. Und dabei ist es unabhängig, wer die Eier reingelegt hat. Ich leg mir ab und zu gern selbst ein Ei ins Nest, von dem ich später behaupte, ich wär’s nicht gewesen. Immer schön ehrlich bleiben, auch und vor allem zu dir selbst. Nicht immer war‘s der Kuckuck!

Wenn dir ein Ei nicht gefällt, schau es dir in Ruhe an. Überleg, wer es in dein Nest gelegt hat, und warum. Vielleicht wollte dir derjenige etwas Gutes tun und der Schuss ging nach hinten los? Sogar für unerwünschte Geschenke ist manchmal Dankbarkeit angebracht. Bringen sie dich doch wieder auf tolle neue Ideen und einen Schritt weiter.

Und schlussendlich musst du sie nicht alle runterschlucken. Es gibt viele Möglichkeiten: Mach Nikoläuse draus, oder Schokocrossies. Du kannst manche dem  Absender mit einem freundlichen Lächeln zurückgeben (und ihn bitten, auf weitere Geschenke dieser Art zu verzichten) und manche kippst du einfach in die Tonne. Ehrlich, Tonne ist erlaubt.

Nur du musst dich mit diesem Nest auseinandersetzen: Was kann bleiben, was muss raus, und wie geht das am schnellsten?

Nach Ostern ist vor Ostern!

Damit nächste Ostern das Nest dann eher so aussieht, wie du es dir vorstellst, musst du genau überlegen, was du drin haben willst. Mach eine Liste! Beschreib die Eier, die in deinem Nest liegen sollen, beschreib dein Leben, wie du es haben willst.

Für mich auf jeden Fall lila Hasen.

Genieß den Weg!

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